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    Kiymali Pide: Türkische Pizzaschiffe mit Hackfleisch

    Kiymali Pide: Türkische Hackfleischschiffchen

    Plöpp – und da isses, das neue Jahr. Dass hier bisher die Post abgegangen ist, kann man allerdings nicht gerade behaupten, aber weil ja immer öfter immer mehr wie im Flug vergeht, sind meine Vorsätze fürs neue Jahr lediglich a) eile mit Weile und b) weile exzessiv. Das erste Rezept für dieses Jahr ist deswegen auch ganz einfach und schnell gemacht und btw so was von lecker und völlereifördernd, dass alle, die „abnehmen“ ganz weit vorne auf ihrer Vorsatzliste stehen haben, bitte mal eine Ausnahme machen und sich den Gelüsten hingeben. Und – wie das bei so bekannten Gerichten der Fall ist – es gibt ganz bestimmt seeehr viele Rezepte…

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    Eierlikörtorte mit Kirschen und Tonkabohne: Nachschub für die Hüften

    Eierlikörtorte mit Kirschen und Tonkabohne

    Letztes Mal gab es Kuchen, wie wäre es denn dann heute mit einer klitzekleinen Torte mit eineinhalb Tafeln Schokolade, einem halben Liter Sahne, Mascarpone und ein bisschen Schuss? Kann man machen, oder? Mit Eierlikör ist es ja in etwa wie mit Lakritz, Fenchel oder Rosinen – entweder man ist total verrückt danach (ich) oder es macht sich schon beim Gedanken daran ein dezentes Unpässlichkeitsgefühl in der Kehle breit. In meiner Familie mögen die meisten Eierlikör sehr gerne, manche (ich) fahren sogar regelrecht darauf ab. Demzufolge fällt meine Wahl beim Familienbesuch oft auf einen Kuchen oder eine Torte mit Eierlikör. Als Jack, der rotzfreche und süßeste Chihuahua aller Zeiten bei meiner…

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    Polnische Rouladen: Die Ausgeburt der Deftigkeit

    Polnische Rouladen mit Rote Beete-Meerettich-Dip und Klößen

    Sagt mal, findet eigentlich noch irgendjemand außer mir, dass dieses Jahr vergeht wie im Flug? So langsam ist es mir ja ein bisschen peinlich, jeden zweiten Beitrag mit „ach herrje, schon wieder drei Wochen rum“ zu beginnen. Aber what shalls, dafür habe ich jetzt den absoluten Knaller inpetto: Ich schwöre euch, ich habe noch nie im Leben SOLCHE Rouladen, wie eben diese polnischen Rouladen es sind, gegessen! Sehr gute Schweinerouladen schon, aber noch keine, die so deftig waren, dass meine Augen sich beim ersten Bissen erstmal in Platzteller verwandelten. Das Rezept stammt von der Mama meines Freundes – vielen Dank dafür – und findet nun definitiv Einzug ins Heimeligkeitsrezepterepertoire (tihihi,…

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    Italienischer Nudelsalat: Wer ist denn eigentlich Lisa?

    Italienischer Nudelsalat

    Wer kennt sie nicht: Die Nudelsalat-Traumata, verursacht durch Kindergeburtstage, Grillparties und Tage der offenen Tür, an denen durchsichtige Schüsseln voller weichgekochter Röhrchennudeln in Mayonnaise ertränkt und mit Mais, Fleischwurststückchen und Eiern gespickt in Reih und Glied auf den mit Wachstuch abgedeckten Biergarnituren in der Sonne vor sich hinsalmonellten. Vielleicht ist das ein Grund, warum ich Nudelsalat bisher nicht gerade auf meiner Favoritenliste hatte, was Salate betrifft (bis auf den feinen Nudelsalat meiner Tante, dazu ein andermal mehr) und selbst zubereitet habe ich tatsächlich noch keinen einzigen. Ist ein Ding, oder? Aber dann! Oh mein Gott! Hurra! Dann kam der Nudelsalat, der alles veränderte und – das weiß ich jetzt schon…

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    Gewürzkuchen mit Cranberries: Nieder mit dem Schmuddelwetter

    Gewürzkuchen mit Cranberrys

    „Der kleine November möchte bitte aus dem Mai abgeholt werden.“ Das habe ich gestern irgendwo im Netz gelesen und ich kann dazu nur sagen: JA, VERDAMMT! Dabei hatte ich ein so schönes langes Pfingstwochenende geplant und mir extra freitags frei genommen, für einen Stadtbummel und Kaffeekränzchen, um den Nachkochstapel schrumpfen zu lassen und ein Weinchen hier, ein Weinchen da zu trinken. Stattdessen sag ich nur: Wärmflasche, Cranberrysaft, Bärentraubenblätterextrakt, Cantharis, eimerweise Tee und am Ende doch Antibiotika (leidgeplagte Damen nicken an dieser Stelle wissend mit dem Kopf ;-)). Und ich schiebe es es natürlich aufs Wetter und meine vergeblichen Versuche, bei Eiseskälte mit Ballerinas und Chiffonhemdchen den Frühling einzuläuten. Grund genug,…

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    Rote Linsensuppe mit Kokosmilch und Kalonji-Samen: Tschüss, Kälte!

    Rote Linsensuppe mit Kokosmilch und Kalonjii-Samen

    Nachdem die Temperaturen in den letzten Tagen schon so etwas wie Frühling vermuten ließen, der Gesang der Vögel bei geöffnetem Schlafzimmerfenster sich zu einem polyphonen Meisterwerk steigerte, der alljährliche tussieske Schock über das (vermeintliche) Fehlen von Frühlingsklamotten eingetreten war und übers Wochenende die Nase um ein paar Sommersprossen reicher wurde, ist es nun an der Zeit, die Kälte ein für alle Mal zu verabschieden. Juhu! In den letzten Wochen haben wir vor allem abends oft Gemüsesuppen gegessen, das geht nach einem langen Bürotag schnell und wärmt das kleine Bumperherzchen. Ich habe ganz einfach mit Brühe und ein bisschen Sahne das püriert, was an Gemüse im Kühlschrank so herumlag, und dann…

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    Süßkartoffel-Gnocchi mit Gorgonzolasauce, Parmaschinken und Rucola: Längst fällige Traumaheilung

    Süßkartoffel-Gnocchi mit Gorgonzolasauce, Parmaschinken und Rucola

    Mein letztes „Süßkartoffelkochereignis“ in Form von riesenhaften Süßkartoffelchips ist ein Weilchen her. Das hat auch einen Grund: So lecker es mir in diesem Moment geschmeckt hat, ich lag am selben Abend mit einer fetten Grippe im Bett. Was natürlich sicher nicht den Süßkartoffeln zuzuordnen ist, aber irgendwie hab ich sie doch seitdem scheinbar unterbewusst mit Krankheit, einbetonierten Geschmacksnerven und schlechten Fernsehsendungen verbunden, so dass ich einfach keine Lust mehr auf Süßkartoffeln hatte, eher fast schon eine Abneigung. Doch man soll sich ja auch schwierigen Situationen stellen und so war es an der Zeit für eine kleine Süßkartoffeltherapie in Form von deftigen Süßkartoffel-Gnocchi, die mit ihrer zarten Süße absolut gut zum…

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    Spanischer Apfelkuchen: Saftig-schmatziges Vergnügen

    Spanischer Apfelkuchen mit Zitronenguss und Mandeln

    Einen kleinen Anflug von Wehmut habe ich neulich bekommen, als ich festgestellt habe, dass ich die Fastenzeit vor lauter „zu tun“ dieses Jahr komplett verpasst habe. Weder Verzicht auf Süßigkeiten, noch auf Alkohol, noch auf Fleisch, nicht mal unkulinarische Einbußen an spaßbringenden Freizeitaktivitäten habe ich getätigt. Stattdessen saß ich vergangenes Wochenende als altes Pferdemädchen bei der Appassionata in Frankfurt und habe eine Süßigkeitentüte im Wert von 10 Euro (maßgeblicher Inhalt: Riesenschlümpfe) verdrückt. Während ich diese Zeilen schreibe, schlage ich innerlich übrigens drei Kreuze, dass meine liebe Oma mit Internet nichts am Hut hat, sonst gäbe es ganz bestimmt einen virtuellen Satz heiße Ohren ob der unchristlichen Süßigkeiten-Völlerei, mindestens jedoch eine…

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    Crème Brûlée mit Granatapfel und Mandelkrokant: Traumdessert mit der roten Wunderkugel

    Creme Brulee mit Granatapfel-Krokant

    Ist er nicht wunderschön, der Granatapfel? Mit seiner tief purpurroten Farbe sticht er jedenfalls alle anderen Obstsorten, die zusammen mit ihm in meiner Obstschale liegen, in Sachen Anmut zweifelsohne aus. Und glaubt Ihr das, es war für mich tatsächlich eine Premiere! Ich habe zwar schon in Restaurants Speisen und Desserts mit Granatapfel gegessen und natürlich Cocktails mit Grenadine getrunken, aber ich habe ihn noch nicht selbst zuhause zubereitet. Neverever! Allererstes Mal hier und heute! Seit der Antike ranken sich zahlreiche Mythen und Lobeshymnen um die rote Wunderkugel, hier ein kleiner Auszug:   1. Der Granatapfel ist gesund: Reich an Polyphenolen und Antioxidantien sorgt er für Faltenfreiheit und bringt Herzen dazu,…

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    Rhabarber-Baiserkuchen: Eier-Connection II

    Rhabarberkuchen

    Von Omas Eier-Connection habe ich euch in diesem Beitrag ja schon mal erzählt. WIE perfekt dieses System jedoch organisiert ist, wurde mir wieder einmal bewusst, als meine Cousinen eines Samstags zu Besuch kamen und mir dieses Eierpaket als Mitbringsel von Oma präsentierten. (Falls sich jemand über die extravagante Verpackung wundert: Oma ist das Geschenkband ausgegangen, also hat sie eine Krawatte vom bereits vor Jahren verstorbenen Opa zweckentfremdet. Die ich aber bitte aufheben und ihr beim nächsten Besuch wieder mitbringen soll. So isse, unsere Omi … ;-)) Jedenfalls waren, oh Schreck, bereits freitags alle Eier im Dorf verteilt und die Enkel aus „der Großstadt“ (man bedenke, es handelt sich um Darmstadt und…