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    Mein neuer bester Apfelkuchen mit Marzipanstreuseln und Zimt: Die inneren Werte zählen

    Apfelkuchen mit Zimtstreuseln

    Amen, ja, ich sage euch, die Welt braucht ein weiteres Apfelkuchenrezept und zwar dieses hier! „Der Kuchen ist sehr mürbe und zerbricht leicht“, so steht es im Originalrezept als mahnender Hinweis und was den einen oder anderen vielleicht tatsächlich ein bisschen abschrecken könnte, war für mich quasi DAS Stichwort. Denn es gibt doch kaum etwas Schöneres als knuspriger Mürbeteig und dieser Apfelkuchen hier kommt mit dem mürbsten aller mürben Mürbteige daher, der so mürbe ist, dass aber sowas von ein 1a-Krümelmonsterfeeling in eurem Mund aufkommt, wenn ihr es denn schafft, ein Gäbelchen vom Apfelkuchen bröselfrei dort hin zu bugsieren. Aber don´t panic, meine Kaffeegäste und ich haben es alle ohne…

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    Vegetarische Moussaka: Fetakäse, Fetakäse, FE-TA-KÄ-SE!

    Vegetarische Moussaka

    Mindestens einmal pro Monat gehen wir zu unserem Lieblingsgriechen, um – man kann es nicht anders sagen – der Völlerei zu frönen. Was wir anders machen als die meisten anderen dort und was ich euch zumindest in guten griechischen Restaurants nur wärmstens ans Herz legen kann: Niemals bestellen wir ein Hauptgericht. Immer nur griechische Vorspeisen. Wegen dem Genuss und dem „gemütlichen herumpicken“. Und niemals sitzen wir uns gegenüber. Immer nebeneinander. Wegen der Liebe. Und nicht, dass ihr denkt, nur Vorspeisen zu essen wäre doch irgendwie spartanisch! Mit diesem Aspekt griechischer Kultur haben wir was Essen betrifft bitteschön nichts zu tun, im Gegenteil: Gegrillte Pepperoni, Dolmades, Riesenbohnen mit Tomaten und Fetakäse,…

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    Pastéis de Nata: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

    Pasteis de Nata

    Nach mehr als zwei Wochen Portugal mit durchgehend Sonnenschein, Planalto in rauen Mengen und mehr Meeresfrüchten, als ich sie in den letzten 10 Jahren gegessen habe, war meine Reaktion bei der Landung in Deutschland Ende August in etwa folgende: 1.  „OMG! WTF! NET DEIN ERNST!“ 2. „Halt mal meine Tasche, ich muss schreiend im Kreis rennen.“ 3. (Onomatopoetische Nachahmung) Es lässt sich nicht schönreden: Mit dem Öffnen der Flugzeugtür kam die Wetterdepression, der Sommer ist vorbei und bleibt es, bis auf ein kurzes Aufbäumen in den letzten Tagen, bis heute. Aber statt Trübsal zu blasen würde ich vorschlagen, wir freuen uns jetzt alle auf einen goldenen Herbst und ich hole…

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    Spargeltarte mit Fetakäse und Zuckerschoten: Here comes the sun

    Spargeltarte

    Es gibt kaum ein Gemüse, zu dem es herrlicher ist, literweise badischen Weißwein zu trinken, als zu Spargel. Und es gibt für mich ohnehin kaum ein Gericht, das unter Zugabe von mindestens ein paar Bröckchen Fetakäse nicht NOCH besser schmeckt. Jetzt stellt euch vor: Wochenende, Sonne auf der Haut, Musik im Ohr und die oben besagten drei Komponenten Spargel, Fetakäse und Wein, dazu ein gemütliches Pläuschchen und Bewegung nur, wenn entweder das Weinglas leer ist, man die Hand mit einem weiteren Stückchen Spargeltarte zum Mund führen musste oder ein anderes Körperteil die Pole Position in Sachen Sonne einnehmen sollte – kein Wunder, dass es da neben ein paar Sommersprossen mehr…

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    Apfel-Mohnkuchen mit Nussstreuseln: Gemütlichkeit in Kuchenform

    Apfel-Mohnkuchen mit Nussstreuseln

    Liiieber Himmel, hattet ihr auch so ein trübes und verregnetes nass-kaltes Herbstwochenende mit akutem Weihnachtsstimmungsschub und Einkuschelambitionen sondergleichen wie ich? Glücklicherweise gibt es ja aber en masse Rezepte für Gerichte, die mit ihrem Duft den Regen Regen sein lassen und den Gemütlichkeitsfaktor im Nullkommanix deutlich anheben. Und so ein schmatziger Quarkkuchen mit Äpfeln, köstlicher Mohnfüllung, Zimt und Knuspersteuseln … ach, das ist doch wie Eis, geht irgendwie immer. Dazu habe ich mir noch ein paar Bilder von der Apfelente auf unserem Apfelgrundstück am Waldrand im September angeschaut und mal wieder festgestellt: Einmal Pferdemädchen, immer Pferdemädchen! Denn es gibt doch kaum etwas schöneres, als sich inmitten der Natur partners-in-crime-mäßig mit einem…

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    Polnische Rouladen: Die Ausgeburt der Deftigkeit

    Polnische Rouladen mit Rote Beete-Meerettich-Dip und Klößen

    Sagt mal, findet eigentlich noch irgendjemand außer mir, dass dieses Jahr vergeht wie im Flug? So langsam ist es mir ja ein bisschen peinlich, jeden zweiten Beitrag mit „ach herrje, schon wieder drei Wochen rum“ zu beginnen. Aber what shalls, dafür habe ich jetzt den absoluten Knaller inpetto: Ich schwöre euch, ich habe noch nie im Leben SOLCHE Rouladen, wie eben diese polnischen Rouladen es sind, gegessen! Sehr gute Schweinerouladen schon, aber noch keine, die so deftig waren, dass meine Augen sich beim ersten Bissen erstmal in Platzteller verwandelten. Das Rezept stammt von der Mama meines Freundes – vielen Dank dafür – und findet nun definitiv Einzug ins Heimeligkeitsrezepterepertoire (tihihi,…

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    Italienischer Nudelsalat: Wer ist denn eigentlich Lisa?

    Italienischer Nudelsalat

    Wer kennt sie nicht: Die Nudelsalat-Traumata, verursacht durch Kindergeburtstage, Grillparties und Tage der offenen Tür, an denen durchsichtige Schüsseln voller weichgekochter Röhrchennudeln in Mayonnaise ertränkt und mit Mais, Fleischwurststückchen und Eiern gespickt in Reih und Glied auf den mit Wachstuch abgedeckten Biergarnituren in der Sonne vor sich hinsalmonellten. Vielleicht ist das ein Grund, warum ich Nudelsalat bisher nicht gerade auf meiner Favoritenliste hatte, was Salate betrifft (bis auf den feinen Nudelsalat meiner Tante, dazu ein andermal mehr) und selbst zubereitet habe ich tatsächlich noch keinen einzigen. Ist ein Ding, oder? Aber dann! Oh mein Gott! Hurra! Dann kam der Nudelsalat, der alles veränderte und – das weiß ich jetzt schon…

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    Gewürzkuchen mit Cranberries: Nieder mit dem Schmuddelwetter

    Gewürzkuchen mit Cranberrys

    „Der kleine November möchte bitte aus dem Mai abgeholt werden.“ Das habe ich gestern irgendwo im Netz gelesen und ich kann dazu nur sagen: JA, VERDAMMT! Dabei hatte ich ein so schönes langes Pfingstwochenende geplant und mir extra freitags frei genommen, für einen Stadtbummel und Kaffeekränzchen, um den Nachkochstapel schrumpfen zu lassen und ein Weinchen hier, ein Weinchen da zu trinken. Stattdessen sag ich nur: Wärmflasche, Cranberrysaft, Bärentraubenblätterextrakt, Cantharis, eimerweise Tee und am Ende doch Antibiotika (leidgeplagte Damen nicken an dieser Stelle wissend mit dem Kopf ;-)). Und ich schiebe es es natürlich aufs Wetter und meine vergeblichen Versuche, bei Eiseskälte mit Ballerinas und Chiffonhemdchen den Frühling einzuläuten. Grund genug,…

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    Süßkartoffel-Gnocchi mit Gorgonzolasauce, Parmaschinken und Rucola: Längst fällige Traumaheilung

    Süßkartoffel-Gnocchi mit Gorgonzolasauce, Parmaschinken und Rucola

    Mein letztes „Süßkartoffelkochereignis“ in Form von riesenhaften Süßkartoffelchips ist ein Weilchen her. Das hat auch einen Grund: So lecker es mir in diesem Moment geschmeckt hat, ich lag am selben Abend mit einer fetten Grippe im Bett. Was natürlich sicher nicht den Süßkartoffeln zuzuordnen ist, aber irgendwie hab ich sie doch seitdem scheinbar unterbewusst mit Krankheit, einbetonierten Geschmacksnerven und schlechten Fernsehsendungen verbunden, so dass ich einfach keine Lust mehr auf Süßkartoffeln hatte, eher fast schon eine Abneigung. Doch man soll sich ja auch schwierigen Situationen stellen und so war es an der Zeit für eine kleine Süßkartoffeltherapie in Form von deftigen Süßkartoffel-Gnocchi, die mit ihrer zarten Süße absolut gut zum…

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    Rhabarber-Baiserkuchen: Eier-Connection II

    Rhabarberkuchen

    Von Omas Eier-Connection habe ich euch in diesem Beitrag ja schon mal erzählt. WIE perfekt dieses System jedoch organisiert ist, wurde mir wieder einmal bewusst, als meine Cousinen eines Samstags zu Besuch kamen und mir dieses Eierpaket als Mitbringsel von Oma präsentierten. (Falls sich jemand über die extravagante Verpackung wundert: Oma ist das Geschenkband ausgegangen, also hat sie eine Krawatte vom bereits vor Jahren verstorbenen Opa zweckentfremdet. Die ich aber bitte aufheben und ihr beim nächsten Besuch wieder mitbringen soll. So isse, unsere Omi … ;-)) Jedenfalls waren, oh Schreck, bereits freitags alle Eier im Dorf verteilt und die Enkel aus „der Großstadt“ (man bedenke, es handelt sich um Darmstadt und…